Die Rücken OP ist eine der meist durchgeführten Operationen. Meist ist es ein Bandscheibenvorfall, der die Rücken OP unumgänglich macht. Leider denken viele Ärzte viel zu schnell an eine Operation. Meist würde auch schon Krankengymnastik voll ausreichen. Eine Rücken OP muss eigentlich nur dann sein, wenn man schon Nervenausfälle oder gar Lähmungserscheinungen hat. Viele Ärzte warten aber nicht so lange und greifen lieber gleich zum Skalpell. Auf dem Gebiet der Rückenchirurgie gibt es verschiedene Eingriffe. Welchen der Arzt für richtig hält, hängt von den Symptomen, der Erkrankung und der Beschaffenheit der Wirbelsäule ab. Oftmals reicht es schon, wenn man die Stelle mittel Laser behandelt. Bei der Chirurgie unterscheidet man zwischen der Mikrochirurgie und der richtigen Chirurgie, diese benötigt man zum Beispiel für eine Bandscheibenprothese.
Bei der Mikrochirurgie, sie wird bei einem Bandscheibenvorfall verwendet, wird ein kleiner Schnitt von etwa ein bis drei Zentimeter Länge gemacht. Der Eingriff erfolgt natürlich unter Vollnarkose. In den Schnitt wird eine kleine Sonde an den betroffenen Wirbel geschoben. Das überschüssige Gewebe wird entfernt und der Arzt erweitert die Stelle ein wenig. So wird auf den Nerv kein Druck mehr ausgeübt.
Bei der richtigen Chirurgie, bei einer Bandscheibenprothese, wird ein kleiner Schnitt unterhalb des Bauchnabels gesetzt. Die kaputten Bandscheiben werden komplett aus dem Wirbelraum entfernt und die Wirbel wieder in ihre ursprüngliche Position gerückt. In die Zwischenräume wird die Prothese gesetzt. Die verwächst mit der Wirbelsäule.
Alle Eingriffe erfolgen unter Vollnarkose. Meist ist man nach der Rücken OP zwischen 4 bis 10 Wochen arbeitsunfähig. Der Krankenhausaufenthalt beträgt auch zwischen 7 bis 14 Tagen, das hängt ganz von der Genesung des Patienten ab. Nach dem Eingriff muss man sich schonen und langsam wieder mit rückenschonendem Sport beginnen. Die meisten Patienten gehen gleich nach einer Rückenoperation auf Kur. Das hat den Vorteil, dass der Rücken die nötige Bewegung bekommt, die er braucht, aber nicht überlastet wird.
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