Für unsere Kinder gibt es so viele Risiken, die es abzusichern gilt. Und ebenso möchten wir unseren Kindern auch etwas für die Zukunft mitgeben, einen materiellen Grundstock, auf dem sie aufbauen können, wenn sie eines Tages ihre eigene Existenz gründen möchten. Von daher gibt es nicht „die“ Kinderversicherung. Aber es gibt eine Reihe attraktiver Versicherungen, die man abschließen kann, um Risiken wenigstens in finanzieller Hinsicht abzusichern und ein wenig für die Zukunft vorzusorgen.
Eine Kinderunfallversicherung beispielsweise ist hier schon ein wichtiger Punkt: Kinder sind durch den Kindergarten und die Schule versichert. Doch in der Freizeit, und hier geschehen die meisten Unfälle, stehen sie ohne eine Unfallversicherung ohne Schutz da. Eine solche kann natürlich einen Unfall nicht vermeiden. Doch sollte das Kind später langwierige Rehabilitationsmaßnahmen benötigen, die von der Krankenkasse nicht mehr übernommen werden, springt die Unfallversicherung ein.
Auch zahlt sie eine Rente, wenn bleibende Beeinträchtigungen durch den Unfall entstanden sind. Natürlich denkt man zuallerletzt an das Geld – aber in den meisten Fällen wird es doch bitter benötigt, wenn ein solches Unglück eintritt. Die private Kinderinvaliditätsversicherung bietet diesbezüglich noch einen ganz besonders umfassenden Schutz und sie tritt auch bei Behinderungen in Kraft, die durch Krankheiten entstanden sind. Mit einer privaten Haftpflichtversicherung für das Kind sind die Eltern in finanzieller Hinsicht geschützt, wenn die Kinder beim Spielen einen materiellen Schaden verursachen. Eine Krankenzusatzversicherung als Kinderversicherung ist ebenso sinnvoll.
Die Gesundheitsreform hat viele Einschränkungen mit sich gebracht. Diese Einschränkungen bekommen natürlich in erster Linie die Erwachsenen zu spüren, doch auch in den Leistungen für Kinder ist vieles gestrichen worden. Durch eine Krankenzusatzversicherung kann man diese Kosten geltend machen und erhält sie erstattet. Beispiel Kinderbrillen: Auch diese werden seit einigen Jahren nicht mehr von der Krankenkasse übernommen.
Um einen kleinen finanziellen Grundstock zu legen, eignet sich noch immer die Ausbildungsversicherung. Schon mit kleinsten Beträgen, die man monatlich einzahlt, kann – direkt nach der Geburt abgeschlossen und bis zur Volljährigkeit eingezahlt – eine nicht unbeträchtliche Summe zusammenkommen, die zumindest die Einrichtung der ersten Wohnung oder den Führerschein und das erste Auto sichert.
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